In Minuten montiert
Die Kamera wird feststehend in der Kühlkammer montiert, z. B. mit einem Magnetfußhalter. Keine Eingriffe an Maschine, Arm oder Werkzeug.
Temperaturüberwachung für den Rotationsguss
Eine feststehende Kamera in der Kühlkammer Ihrer Rotationsgussanlage beobachtet das Werkzeug, erkennt den Prozesszustand und meldet der Maschine über einen einfachen Schaltkontakt, wenn das Teil kalt genug ist.
Kontakt aufnehmenWenn das Werkzeug aus dem Ofen kommt, bestimmt die Kühlphase Schwindung, Verzug und den richtigen Zeitpunkt zum Entformen. Heute entscheiden Timer und Erfahrung. rotemp misst stattdessen die tatsächliche Temperatur.
Die Kamera wird feststehend in der Kühlkammer montiert, z. B. mit einem Magnetfußhalter. Keine Eingriffe an Maschine, Arm oder Werkzeug.
rotemp sieht selbst, was in der Station passiert: ob gerade ein Ladungswechsel läuft, gekühlt wird oder die Station wartet.
Ist das Werkzeug unter die eingestellte Grenztemperatur abgekühlt, schließt rotemp einen Kontakt: ein einfaches Signal für die Maschine, ohne tiefe Integration in die Steuerung.
rotemp verfolgt den Kühlprozess rein optisch. Transport und Kühlung wechseln sich ab; innerhalb der Kühlung unterscheidet rotemp drei Schritte.
Stationswechsel: Das Werkzeug fährt zwischen den Stationen.
Das Werkzeug ist in der Kühlstation.
Das Werkzeug rotiert.
Die Rotation endet, das Werkzeug kommt zur Ruhe.
Das Werkzeug steht still.
In beiden Phasen: Es passiert nichts.
Transport → Kühlung → Transport → Kühlung → …
Die Kameraeinheit steht an fester Position in der Kühlkammer und wird auf das Werkzeug ausgerichtet. Ein Magnetfußhalter genügt.
rotemp erkennt den aktuellen Prozesszustand und misst die Werkzeugtemperatur während der Kühlung.
Sobald das Werkzeug die eingestellte Grenztemperatur unterschreitet, schließt rotemp einen Kontakt zur Maschine.
Alles läuft auf der rotemp-Einheit: Das HMI zeigt dem Bediener die aktuellen Daten mit über 12 Stunden Verlauf, der OPC-UA-Server stellt Live-Daten und abgeschlossene Zyklen bereit.
rotemp sieht jeden Zyklus und macht daraus Kennzahlen für Ihre Produktion. Alles läuft direkt auf der rotemp-Einheit.
Zykluszeiten und die Einzelzeiten jedes Prozessschritts, für jeden Zyklus erfasst.
Der integrierte OPC-UA-Server stellt Live-Daten und jeden abgeschlossenen Zyklus für Ihr MES, SCADA oder Ihre Auswertung bereit.
Vor Ort zeigt das HMI dem Bediener die aktuellen Daten, mit einem Verlauf von mehr als 12 Stunden.
rotempOPC UAMES · SCADA · Auswertung
rotemp arbeitet vollständig ohne Internetverbindung: keine Cloud, kein Konto, keine fremden Server. Die Statistiken stehen per OPC UA in Ihrem Werksnetz bereit; ganz ohne Netzwerk arbeiten HMI und Schaltkontakt weiter. Fernwartung nur auf Ihren Wunsch und über einen Zugang, den Sie freigeben.
| Messprinzip | Kamera, feststehend in der Kühlkammer [Typ offen] |
|---|---|
| Prozesserkennung | optisch: Transport / Kühlung (Rotiert, Auslauf, In Ruhe), Inaktiv |
| Maschinenschnittstelle | Potentialfreier Relaiskontakt, schließt bei Unterschreiten der Grenztemperatur |
| Integration | Keine tiefe Integration in die Maschinensteuerung nötig |
| Datenschnittstelle | OPC-UA-Server auf der Einheit: Live-Daten und abgeschlossene Zyklen |
| Statistik | Zykluszeiten und Einzelzeiten je Prozessschritt |
| Bedieneranzeige | HMI vor Ort, Verlauf > 12 h |
| Montage | z. B. Magnetfußhalter |
| Datenübertragung | Kabel [Schnittstelle / Länge offen] |
| Temperaturbereich | [offen] |
| Stromversorgung | [offen] |
Entformen, wenn das Teil so weit ist. Nicht zu früh und nicht zu spät.
Gemessene Abkühlung statt Sicherheitszuschlag auf den Timer.
Ein einfacher Schaltkontakt statt eines Steuerungsprojekts, auch an Bestandsanlagen.
Zyklus- und Schrittzeiten für jeden Zyklus, live per OPC UA in Ihrem MES.
Ein fester Timer muss für den ungünstigsten Fall reichen. rotemp richtet sich nach der tatsächlichen Temperatur. Das zahlt sich in jedem Zyklus aus.
[Kundenzitat folgt]
rotemp ist für Karussell- und Shuttle-Anlagen ausgelegt und dort im Einsatz. Die Eignung weiterer Anlagenkonzepte klären wir im Rahmen eines Erstgesprächs anhand Ihrer konkreten Anlage.
rotemp erfasst die Oberflächentemperatur des Werkzeugs berührungslos per Kamera. Da die Werkzeugoberflächen im Dauerbetrieb nach kurzer Zeit mit Kunststoff belegt sind, ist ihr Emissionsverhalten weitgehend einheitlich. Das ermöglicht eine reproduzierbare Messung von Zyklus zu Zyklus und damit einen gleichbleibenden Entformzeitpunkt.
Die Grenztemperatur wird am HMI werkzeugspezifisch parametriert. So lassen sich unterschiedliche Werkzeuge und Bauteile mit jeweils passenden Grenzwerten betreiben.
rotemp greift nicht in die Maschinensteuerung ein, sondern stellt ein zusätzliches Freigabesignal bereit. Bei einem Ausfall arbeitet die Anlage unverändert mit ihrer bestehenden Steuerung und Zeitvorgabe weiter.
Nein. rotemp arbeitet vollständig autark; alle Funktionen stehen ohne Internetverbindung zur Verfügung. Fernwartung erfolgt ausschließlich auf Ihre Anforderung und über einen von Ihnen freigegebenen Zugang.
Der Wartungsaufwand ist gering. Die Kamera ist im Kühlluftstrom montiert und wird dadurch kontinuierlich umströmt; eine Verschmutzung der Optik tritt im Betrieb praktisch nicht auf.
Sie möchten rotemp an Ihrer Anlage sehen? Schreiben oder rufen Sie uns an.